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22. Februar 2016

Tickt es bei mir noch richtig ?



Mit meiner Leidenschaft für Shabby, habe ich auch die Liebe zu alten Weckern gefunden. Sie haben einfach was liebenswertes, und mich versetzt es irgendwie zurück in meine Kindertage. Ich habe damals schon das ticken von Weckern geliebt.


Wie ist man bloß vor der Erfindung der Wecker, wach geworden?

Die Menschheit, hat sich schon immer nach den Himmelsgestirnen orientiert, um den Tagesablauf in gewisse Zeitpunkte einzuteilen. Wie zB. die Schattenuhr, Diagonalsternuhren, Wasseruhren oder die uns immer noch geläufige Sonnenuhr. 


Die Ägypter zB. nutzten die Sonnenuhr, mit Hilfe von Schwarzpulver, um einen " Weckruf " auszulösen. Sobald der erste Sonnenstrahl, dass Schwarzpulver streifte, löste es einen lauten Knall aus. 


Es gab im laufe der Zeit, noch so einige " Weckeinrichtungen ". Wie zB. die des Platon, indem er eine Wasseruhr so umfunktionierte, dass zum Schluß ein Pfeifenventil, einen nicht geraden sanften Ton von sich gab. Auch Leonardo da Vinci nutzte die Wasseruhr, um einen auf sehr nette Weise aus dem Bett zu holen. Entweder, wurde durch einen Hebel, die Decke unsanft weggezogen oder das Bett zum wackeln gebracht. Dann gab es noch den Kerzenwecker, der eine Schale dazu brachte laut scheppernd auf den Boden zu fallen. Und wahrscheinlich, den im Bett liegend vor Schreck aus dem Bett springen zu lassen. 


Durch den Einzug der Industrialisierung, wurde eine zuverlässige Weckfunktion immer wichtiger. Der morgendliche Lärm, Kirchenglocken oder Nachtwächter, waren irgendwann nicht mehr ausreichend. Im 17. und 18. Jahrhundert, entwickelten Samuel Pepys und Levi Hutchins je vorläufige Wecker, die jedoch nur zu einer festen Zeit läuteteten. Antoine Redier entwickelte 1847 den ersten mechanischen Wecker mit individueller Weckfunktion. Inzwischen leben wir in einem Zeitalter, in dem Smartphone & Co eher auf dem Nachtisch liegen, als dass ein klassischer Wecker dort steht. 


Nun möchte euch gern meine kleine Weckersammlung zeigen. Sie sind teils Shabby und teils Vintage. Viele sind auch noch funktionsfähig oder können nur noch klingeln. 




Uralter Glockenwecker um 1900

 


 


Großer alter Glockenwecker in Messing von Peter

 


Mein Rotkäppchen „heart“-Emoticon



 


Riesiger mechanischer Wecker "Bimbo Alarm" von Jerger, aus den 70er Jahren.





Messing/ Kupfer Wecker mit Doppelglocke.

 


Zwei ganz kleine süße Vintagewecker. „heart“-Emoticon
Sie hängen an Miniwäscheklammern.

 


Eine handvoll Wecker „heart“-Emoticon Dachte erst es ist eine kleine Taschenuhr. 

Angeblich sei sie defekt.....

 


....ok, eine Taschenuhr ist es nicht, sondern wirklich ein Wecker von Eble, dem der Bügel zum aufstellen fehlt, und oben der Ring am Rädchen. Aber er tickt fröhlich vor sich hin und schlägt auch Alarm. Antik ist er zwar nicht, habe im Innenleben einen Garantieschein und Kaufbeleg gefunden von 1971, aber ich finde ihn einfach schön. 

 



Ein kleiner sehr alter Emes Reisewecker.

 


Der Arme hat schon sehr gelitten und hat nur ein schönes Plätzchen zum ausruhen.

 


Glockenwecker um 1900 aus Berlin. Er klingelt fröhlich vor sich hin, aber so richtig ticken tuts bei ihm nicht mehr.

 


Dieser alte Wecker hat kein Gehäuse mehr, 

und das Zifferblatt ...

 


....sowie die Rückseite, haben eine schöne Patina.

 


Antiker Schepperwecker von Diehl.

 




Eine alte Taschenuhr zur Deko.






Ich hoffe ihr hatte ein wenig Spaß an meiner Zeitreise :-) 

1 Kommentar:

  1. OLLALLAAA jaaaa DU Liebsch de WECKER,,,
    sehr scheeene olte TEILE san do dabei,,,freu,,,freu,,,

    hob no an feinen ABEND
    bussale bis bald de BIRGIT

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Vielen Dank für deinen lieben Kommentar .

Elegant Rose